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Gedichte
Meine ersten Gedichte Erinnerungen an Kreta Gedichte für Pia


Carpe diem

Ein kleiner Punkt unter dem Firnament,
das bin Ich.
Die Sterne sehen auf mich herab,
die Vergangenheit blickt auf die Zukunft.
- meine Zukunft? -
Ein Treffen zweier Welten,
dazwischen Ich.
Und viele verspielte, sehnsüchtige Gedanken.
Die Zeit dreht sich.
eine Idee fliegt zur nächsten.
Ein Wandel im Träumen.
22 Jahre - ein Hauch von Nichts in der Unendlichkeit?
Wie viel bewirkt ein Leben?
Wie viel erreicht ein Tag?
"Carpe diem" - Nutze den Tag!


*

Über das Schreiben

Es ist, als wenn die Seele keinen Platz mehr hätte,
sich sehnt nach Leere,
und dem Gefühl mit der Welt eins zu sein.
Die Worte fließen in die Feder,
das Blatt Papier nimmt den Überfluss auf.
Eine Befreiung von Gedanken,
ein Sinnieren, ein Schweben.
Freiheit von Worten.
Ein Aufatmen!
Ein Lächeln!


*

Gebärden

Die Hände fliegen,
als wöllten sie tanzen.
Sie verraten ihre Geheimnisse,
doch nicht jeder kann es sehen.
Eine Sprache ohne Schreien,
Harmonie der Stille.
Musik, ohne dass man sie hören kann.
Gesten, die das Leben bedeuten,
Gedanken in Hände fassen.
Ein Wink zeigt mehr als tausend Worte.
Und die Hände tanzen weiter


*

Der Verstand

Der Verstand begreift es nicht,
doch die Seele schreit.
Sie weint
Und die Fassade nach außen bricht,
die Tränen wollen heraus,
doch der Verstand begreift es nicht.
Die Augen sind traurig,
das Herz ist schwer,
die Seele weint.
Warum? - Der Verstand kann es nicht fassen.
Ein Ruf - ein Wunsch - wonach?
Eine unerklärliche Sehnsucht.


*

Traum von Kreta

Ein Traum von Kreta.
Meine Tränen sehnen sich nach dem Meer,
mein Herz vermisst die Freiheit,
Das Grau macht mich einsam.
Meine Augen trauern um die Farben.
Mein Geist hört nicht mehr zu.
Wohin ziehen mich die Erinnerungen?
In der Fremde fühl ich mich zu Hause.
Kreta - sehnsüchtiger Traum.


*

Wo ist die Luft

Ein Haus neben dem anderen.
Wo ist die Luft?
Ein paar traurige Bäume such nach Himmel und Sonne.
Grau und kalt,
ich friere durch die Farben.
Die wenigen Strahlen Sonne wirken leer.
Die Menschen hinter den Fenstern sind gefangen.
Sie merken es nicht.
Dies ist ihre farblose Welt.
Der Schrei nach Luft und Freiheit wird unterdrückt.
Wo ist das Lächeln, wo ist die Wärme?
Wo ist der Regenbogen?